Journalistik

Dr. Frederick de Brabandt ist  nebenberuflich  seit 2015  Fach-Journalist bei der Bundesvereinigung der Fachjournalisten e.V.  Deutschland ( Nr. DE 711293-003)

Er ist in den Fachbereichen Mode, Film und Medienbranche international aktiv.

Durch seine zahlreichen  Aufenthalte in den USA, England und anderen westeuropäischen Metropolen  hat er Zugang zu vielen Modeagenturen und Filmproduktionsgesellschaften. Darüberhinaus unternahm er oft  in Begleitung seiner Kinder viele  ausländische Reisen für diverse  Charity-Aktionen  über die  er berichtete und moderierte.

Familie de Brabandt wurde dafür mehrfach international ausgezeichnet.

Aus aktuellem Anlass

Neue Westfälische vom 28.08.2018

"Sicherer Hafen" Bielefeld? So kontrovers diskutieren NW-Leser Flüchtlingshilfe im Mittelmeer

Leserkommentar von Dr. Frederik de Brabandt:

Statt sich sachlich damit auseinanderzusetzen, ob die über das Mittelmeer kommenden Flüchtlinge wirklich mit Schiffbrüchigen verglichen werden können und die Initiative des Oberbürgermeisters nicht faktisch eine Rückkehr zu der 2015 ins Leben gerufenen „Wir schaffen das"-Ideologie der Bundeskanzlerin ist, ignoriert Herr Clausen die berechtigte Kritik des Amtsgerichtsdirektors Jens Gnisa und fokussiert sich darauf, ihm vorzuwerfen, er habe hierzu seine Amtsstellung ausgenutzt. Dabei misst er mit zweierlei Maß. Er selbst setzt sein Amt als Oberbürgermeister dafür ein, den Bielefelder Bürgern seine persönlichen Emotionen mitzuteilen(...). Es steht außer Frage, dass die persönliche Betroffenheit des Oberbürgermeisters berechtigt ist. Das trifft aber ebenso auf die Kritik des Amtsgerichtsdirektors zu. Wie der Oberbürgermeister mit dieser Kritik umgeht, gipfelnd in der Beschwerde des Geschäftsführers der Ratsfraktion der Grünen, offenbart ihre Unfähigkeit zur politischen Auseinandersetzung mit Menschen, die der Flüchtlingsproblematik weniger blauäugig und romantisch begegnen. Üblicherweise werden diese als Populisten und Hetzer verunglimpft, die nichts anderes im Sinn hätten, als die Umfragewerte der AfD zu stärken. Zieht dieses Argument jedoch wie im Fall Gnisa nicht, der insoweit über jeden Zweifel erhaben ist, sind sich die Herren Clausen und Rees jedoch nicht zu schade, den Kritiker anzuschwärzen und ihm vorzuwerfen, er habe Amt und Person unzulässigerweise vermengt. Stattdessen hätten sie die Kritik zum Anlass nehmen sollen, darüber nachzudenken, ob Herr Gnisa nicht zugleich die Meinung eines breiten schweigenden Teils der Bielefelder Bevölkerung ausgesprochen hat, der ebenso wenig wie Herr Gnisa dem oben beschriebenen politischen Feindbild zuzurechnen ist. Vielleicht hätte auch ein Blick über den Tellerrand geholfen. Dieser hätte nämlich ergeben, dass das Problem nicht dadurch gelöst wird, dass Bielefeld weitere junge Flüchtlinge aufnimmt. Noch während dies geschieht, steuern schon die nächsten Schiffe mit Flüchtlingen europäische Häfen an.Die Initiative des Oberbürgermeisters kann deshalb nicht mehr als der berühmte Tropfen auf den heißen Stein sein, aber niemals auch nur ansatzweise eine Lösung. Außerdem ist sie obendrein noch kontraproduktiv, weil Aktionen dieser Art den Flüchtlingsstrom nicht eindämmen, sondern nur noch vergrößern. (...)

Westfalen-Blatt vom 27.08.2018