Palästina

Informationsstelle für Palästina

Im Oktober 2011 gründete Herr Dr. de Brabandt mit ein paar Freunden mit Zustimmung des Generaldelegierten Palästinas, SE Salah Abdel Shafi in Berlin eine Informationsstelle für Palästina in Bielefeld.
(Bureau d`Informations pour la Palestine Bielefeld/Allemagne)
Herr Dr. de Brabandt leitet das Büro in einem repräsentativen Stadthaus in Bielefeld-Schildesche, wo er auch als niedergelassener Mediziner gemeinsam mit seiner Ehefrau, Dr. Claudia de Brabandt, tätig ist. Das vordergründige Ziel des Engagements der Gruppe sind Reise- und Anreiseinformationen in das palästinensische Gebiet über Jordanien und Ägypten bzw. Israel.

Ferner versteht sich die Gruppe als Ansprechpartner für alle Fragen zum palästinensischen Kultur-und Bildungswesen. Auf Anfrage vermittelt das Büro Kontakte zu kulturellen Einrichtungen, fördert die palästinensische Kunst in der Region und berät über die Möglichlkeiten für einen Studentenaustausch zwischen Deutschland und Palästina.

In Wirtschaftsfragen berät das Büro Privatpersonen und Firmen ( hier insb. Mittelständige Firmen) , die in Palästina einen Standort aufbauen bzw. in einen Wirtschaftszweig investieren wollen.Ein weiteres Ziel der  Informationsstelle in Bielefeld ist es, einer breiten Öffentlichkeit ein umfassendes Bild über Palästina zu vermitteln, insbesondere die palästinensische Politik im Friedensprozess verständlich zu machen. Die Gruppe um Herrn Dr. de Brabandt untersützt die Bemühungen der palästinensischen Regierung und der Bevölkerungum einen eigenen freien Staat mit Hauptstadt Ost-Jerusalem sowie die Bemühungen des Staates Palästina um die Anerkennung als Staat bei der UNO und sämtlichen anderen internationalen Organisationen.

Kontakt

Büroleiter
Dr. Frederick de Brabandt

Informationsstelle für Palästina
Bielefeld /Allemagne


Sekretariat
Dr. Claudia de Brabandt

Beckhausstrasse 204
D 33611 Bielefeld
0049(0)521 83457

Botschafterin Palästinas zu den aktuellen Entwicklungen: Israels nächster Angriffskrieg muss gestoppt werden!

Zu den aktuellen Entwicklungen erkärt Botschafterin Dr. Khouloud Daibes: "Anstatt zum Fest des Fastenbrechens ein fröhliches und friedvolles Beisammensein mit der Familie, Freunden und Nachbarn zu wünschen, trauern wir um 29 tote Palästinenser, darunter Frauen und mindestens neun Kinder. Ich verurteile dieses entsetzliche Ausmaß an Gewalt, das von der israelischen Armee ausgeht."

Mehr lesen...

Vertreibung und Entrechtung der Palästinenser setzt sich im 73. Jahr der NAKBA fort

Jedes Jahr am 15. Mai erinnern die Palästinenser an ihre Entwurzelung und den Verlust ihrer Heimat. In diesem Jahr jährt sich die Nakba von 1948 zum 73. Mal und die aktuellen Ereignisse insbesondere in Jerusalem zeigen einmal mehr, dass die Nakba des palästinensischen Volkes weiter andauert.

Seit Beginn des heiligen Fastenmonats Ramadan kommt es zu schweren Gewaltübergriffen insbesondere in Jerusalem. Schwere Verstöße gegen das Völkerrecht und israelische Provokationen heizen die Situation an. Bereits hunderte Palästinenser wurden verletzt oder von israelischen Truppen verhaftet. Israel besetzte die Heilige Stadt 1967 und annektierte sie illegal im Jahr 1980. Seitdem versucht Israel ihre demografische, historische und kulturelle Zusammensetzung mittels verschiedener Maßnahmen zu verändern. Dazu zählen: Zwangsumsiedlungen, Häuserzerstörungen, Überfälle auf historische Stätten, Abriegelungen, Sperrungen sowie Hetze und Anstachelung.

Mehr lesen...

Berliner Konsultationen mit Botschafterin Frau Dr. K. Daibas

Stichvisite in der Palästinensichen Mission in Berlin im Februar 2020

Dr. de Brabandt hat mehrmals den Nahostplan von US-Präsident Donald Trump kritisiert. Der Plan enthalte völkerrechtswidrige Elemente. So wäre eine Anerkennung der Souveränität Israels über die palästinensischen Siedlungsgebiete nicht mit dem Völkerrecht vereinbar. Trumps Plan habe mehr Probleme aufgeworfen, als etwas zum Frieden zwischen Israel und den Palästinensern beizutragen. Trumps Vorstoß ist nach Ansicht Dr. de Brabandts "ein Rückschritt und kein Fortschritt". Der US-Präsident habe den Palästinensern seinen Plan als Ultimatum präsentiert – nach dem Motto "friss oder stirb". 

US-Präsident Donald Trump hatte seine Vision von einer Lösung des Nahostkonflikts zwischen Israel und den Palästinensern vorgestellt. Dabei wird den Palästinensern ein eigener Staat in Aussicht gestellt, allerdings unter harten Auflagen, die sie bereits in der Vergangenheit zurückgewiesen haben. Zugleich sagte er, Jerusalem müsse "ungeteilte Hauptstadt" Israels bleiben. Wie Jerusalem ungeteilte Hauptstadt Israels und Ostjerusalem gleichzeitig Hauptstadt eines Palästinenserstaates sein kann, führte Trump nicht aus.

Dr. de Brabandt und Frau Botschafterin Dr. Daibas waren sich in den Gesprächen einig, dass eine Zwei-Staaten-Lösung nur mit Einklang der bestehenden Volkerrechtregeln und unter Einbeziehung der Palästinenser möglich ist. Der Plan von Trump und Netanjau ist somit eine Farce und entbehrt jeder Realität.

EU lehnt Trumps Friedensplan ab

Der Nahostplan von US-Präsident Trump würde den Palästinensern viele Zugeständnisse abverlangen. Jetzt hat sich auch die EU dazu positioniert.

Mehr lesen...

Botschafterin Palästinas zum Plan von US-Präsident Trump

Zum sog. Friedensplan von US-Präsident Trump erklärt Botschafterin Dr. Khouloud Daibes:„Der als „Deal des Jahrhunderts“ angekündigte Nahostfriedensplan von US-Präsident Trump ist ein amerikanisch-israelischer Plan, der ausschließlich die politischen Interessen der rechtsgerichteten nationalen Regierung Israels berücksichtigt. Er ist eine Fortsetzung der unilateralen Schritte der US-Regierung und eine schwere Verletzung des Völkerrechts. Nicht nur für uns Palästinenser stellt er daher eine Provokation dar, sondern er fordert auch die Internationale Gemeinschaft heraus, deren Verpflichtung es ist, die Weltordnung und den Frieden zu sichern. Dieser Plan, seine Entstehung und Präsentation werden nicht zum Frieden führen. 

Mehr lesen...

Der US-Plan erkennt Israels illegale Kolonisierung und Annexion von besetzten Gebieten des Staates Palästina an.

Die Offizielle Twitter seite von Palestine Liberation Organization - Negotiations Affairs Department twitterte am 28.01.02 "Achieving peace requires first and foremost respect and adherence to the fundamental principals of international law. The U.S. plan recognizes Israel's illegal colonization and annexation of occupied lands belonging to the State of Palestine. #PeaceNotApartheid

Mehr lesen...

Auswärtiges Amt zum Bau von über 1.900 Wohneinheiten im Westjordanland

Die Beschlüsse israelischer Behörden zum weiteren Ausbau von Siedlungen im Westjordanland haben wir mit großer Sorge zur Kenntnis genommen. Die Bundesregierung ruft dazu auf, alle Schritte zu unterlassen, die eine friedliche Konfliktlösung im Nahen Osten weiter erschweren. Der israelische Siedlungsbau in den Palästinensischen Gebieten ist nach Auffassung der Bundesregierung sowie ihrer Partner in der Europäischen Union völkerrechtswidrig und ein Haupthindernis für die Möglichkeit einer zwischen Israel und den Palästinensern zu verhandelnden Zwei-Staaten-Lösung.

Mehr lesen...

Ankündigung der US-Regierung ist eine Bedrohung der internationalen Sicherheit und des Friedens

In einer gestern veröffentlichten Erklärung kündigte der US-Außenminister Mike Pompeo an, die israelischen Siedlungen nicht länger als völkerrechtswidrig anzusehen.

Mehr lesen...

Premier Netanjahus Annexionspläne sind kriminell und bedrohen die internationale Sicherheit und den Frieden

Am Dienstag versprach der israelische Premier Netanjahu, alle völkerrechtswidrigen Siedlungen in der besetzten Westbank und einen großen Teil des Jordantals, das ein Drittel der Fläche der Westbank ausmacht, zu annektieren. Nach seinem Wahlsieg, so der Premier, werde er Israels Souveränität sofort auf das an der Grenze zu Jordanien liegende Gebiet ausweiten. Diese Äußerungen stießen international auf große Empörung und Protest. 

Mehr lesen...

Präsident Palästinas in Deutschland zu Besuch

Präsident Mahmoud Abbas ist zu Gast in der Bundesrepublik Deutschland. Die hochrangige Delegation um den Präsidenten Palästinas wird am morgigen Donnerstag, den 29. August 2019 Gespräche im Bundeskanzleramt und in der Villa Borsig führen.

Mehr lesen...

Erklärung vom 04.01.2018

Unsere Informationsstelle für Palästina mit Sitz in Bielefeld unter der Leitung von Dr. de Brabandt steht in engem Kontakt mit der palästinensischen Botschaft in Berlin. Mit aller Deutlichkeit möchten wir uns von der Entscheidung des Staates Israel und des US Präsidenten Donald Trump in den Fragen der Anerkennung des Stadt Jerusalem als Hauptstadt Israels distanzieren.

Wir solidarisieren uns mit der Organisation für islamische Zusammenarbeit ( OIC), sowie mit dem Volk von Palästina und bekräftigen hier die Forderung nach einem souveränen und unabhängigem Palästina mit Ost Jerusalem als Hauptstadt. Nur eine Lösung von zwei Staaten in dieser Region kann dauerhaft für Frieden und ein respektvolles Miteinander von beiden Bevölkerungsgruppen vereinigen.

Berliner Konsultationen nach Trumps Vorstoß zu Golanhöhen

Am 29.03.2019 bei einer Stippvisite des Büroleiter der Palästinensicher Informationsstelle Bielefeld in der palästinensicher Botschaft wurden aus aktuellem Anlaß Gespäche mit IE Dr. Khouloud Daibes durchgeführt. Trump und seine Regierung haben einen eklatanten Verstoß gegen UN-Sicherheitsratsresulutionen zur Lösung des Nahostkonfliktes begangen.

Auch in anderen Bereichen unterscheidet sich das völkerrechtswidrige Verhalten von Präsident Trump nicht wesentlich von dem seiner Vorgänger. Wie diese greift er in unzulässiger Weise in die inneren Angelegenheiten fremder Staaten ein Die Anerkennung der israelischen Souveränität über die syrischen Golanhöhen stellt nicht nur eine eklatante Völkerrechtsverletzung dar,so de Brabandt, sie ist auch einen Schlag ins Gesicht der Vereinten Nationen. Als Antwort auf die Annexion der Golanhöhen durch Israel hatte der UN-Sicherheitsrat am 17. Dezember 1981 einstimmig (d.h. unter Zustimmung der USA) erklärt, „dass nach der Charta der Vereinten Nationen, den Grundsätzen des Völkerrechts und den einschlägigen Sicherheitsratsresolutionen die gewaltsame Aneignung von Gebieten unzulässig ist“ und beschlossen, „dass die Entscheidung Israels, die besetzten syrischen Golanhöhen seinen Gesetzen, seiner Rechtsprechung und seiner Verwaltung zu unterstellen, null und nichtig und ohne völkerrechtliche Wirkung ist.“ Sowohl der UN-Sicherheitsrat als auch die UN-Generalversammlung haben diese Position in mehr als 50 Resolutionen immer wieder bestätigt; zuletzt am 7. Dezember 2018., Mit der völkerrechtswidrigen Anerkennung der israelischen Souveränität über die syrischen Golanhöhen und den wiederholten Angriffen auf internationale Institutionen und Gerichte haben die USA unter Präsident Trump eine nie zuvor gekannte Geringschätzung für das Völkerrecht gezeigt . Der Golan-Vorstoß Trumps ist riskant, gefährlich und reallos. Seine Entscheidung ist deshalb kontraproduktiv,so de Brabandt, da sie auch Trumps arabischen und muslimen Verbündeten in der Region schwächt. Auch die syrische Oposition wird niemals dem dummen Vorstoß der Trump Administration zu stimmen. Golanhöhen sind weiterhin als besetztes Gebiet zu betrachten und gehören nach wie vor der Syrien.

Konsultationen in Bielefeld

- anläßlich des Besuches der Botschafterin Frau Dr. Khouloud Daibes

Am 24.06.2018 verweilte Frau Dr. Daibes, Botschafterin von Palästina in Deutschland auf Einladung der Informationsstelle für Palästina in Bielefeld vertreten durch  Dr. Frederick de Brabandt. 

Das Ermorden der palästinesichen Bevölkerung im Gaza Streifen geht weiter!
Die UN Vollversammlung hat am 13.06.2018  Israel für die jüngste Gewalt in Gaza verurteilt. In der UN Resulution vom 13.06.2018 forderen über 120 Länder  ( bei 8 Ländern,die dagegen stimmten und 45 Enthaltungen) den Schutz der palästinensischen Zivilbevölkerung in den besetzen Gebieten, einschließlich in Ost-Jerusalem und Gaza-Streifen.
Seit 1967 steuert Israel illegale Maßnahmen zur Verfolgung der Palästinenser, insbesondere durch  umstrittenen Siedlungbau usw.. Es wird betont,dass nur eine Zwei-Staaten Lösung mit souveräner  Palästinesischer Hauptstadt in Ost-Jerusalem Fieden und fiedliche Konsistenz in Nah Osten ermöglich wird. Es wurde ein weiterer Termin zu Gesprächen in Berlin vereinbart, dieser wird im Laufe diesen Jahres stattfinden.
Frau Botschafterin Dr. Daibes war sehr positiv über die Arbeit der Informationsstelle in Bielefeld angetan.

Dr. Frederick de Brabandt im Gespräch mit Botschafterin Frau Dr. Khouloud Daibes

Bilaterale Konsultationen in Berlin.

Auf Einladung der Botschafterin von Palästina in Berlin, Frau Dr.Khouloud Daibes, ist der Büroleiter, Herr Dr. de Brabandt in Begleitung seiner Ehefrau Dr. Claudia de Brabandt und weiteren Personen aus dem Kreis der Informationsstelle für Palästina in Bielefeld zu Konsultationen am 10. und 11.03 2018 nach Berlin angereist.

In Angesicht der zugespitzten Lage in den seit 52 Jahren besetzten Palästinagebieten und völkerrechtlich umstrittener einseitiger Anerkennung der Stadt Jerusalem als Hauptstadt des Jüdischen Staates von der amerikanischen Trump-Regierung, war es notwendig, zu den zu erwartenden Problemen und Auseinandersetzungen Stellung zu nehmen und sich damit neu in Deutschland zu positionieren.

Beide Seiten haben Stillschweigen über die Ergebnisse der Konsultationen vereinbart. Es wird nach wie vor aktiv am Frieden und einer Lösung für den Staat Palästina mit der Hauptstadt Ost-Jerusalem gearbeitet.

Artikel

Die EU wird keine Änderungen an den Grenzen von vor 1967 anerkennen, auch nicht in Bezug auf Jerusalem. 

Am 27. März 2019 ließ die EU über ihren Sprecher in Jerusalem, Shadi Othman, erklären: Die Europäische Union (EU) wird keine Änderungen an der Grenzziehung von vor 1967 anerkennen, auch nicht in Bezug auf Jerusalem.

Mehr lesen...

Palestinian leadership: Israel-Emirates deal is a betrayal of Jerusalem

RAMALLAH, Thursday, August 13, 2020 (WAFA) – The Palestinian leadership declared today its rejection in toto of the US-brokered Israeli-Emirati deal on establishing full normalization of relations between the Israeli occupation and the United Arab Emirates, describing the deal as an aggression on the Palestinian people.

In an official statement broadcast this night on Palestine TV by Nabil Abu Rudeinah, spokesman for President Mahmoud Abbas, the Palestinian leadership considered this step as a "blow to the Arab Peace Initiative and the decisions of the Arab and Islamic summits, as well as an aggression against the Palestinian people."

The headquarters of the Palestine Liberation Organization in Ramallah (File photo)